Lexikon


Hier sind viele Begriffe erklärt

Akt: Der Akt ist die Abbildung des unbekleideten menschlichen Körpers in der Kunst, insbesondere in der Zeichnung, Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie. Ursprünglich definierte der Begriff Akt eher Studien vom menschlichen Körper (Aktstudie).

In der Geschichte der Kunst ist der Akt eines der ältesten und vielfältigsten Motive. In der Frühgeschichte wurde der Akt fast ausschließlich als Kultgegenstand geschaffen. Erst die Griechen erhoben den Akt zum selbständigen Kunstgegenstand. Im Mittelalter wurden Aktdarstellungen lediglich für religiöse Motive zugelassen und auch nur dann, wenn die Darstellungen die Nacktheit erforderte. Ein hervorragendes Beispiel ist "die Erschaffung des Adams" von Michelangelo Buonarotti in der Sixtinischen Kapelle. Während dieser Zeit und danach wurden ursprüngliche Arbeiten nicht selten retuschiert um eine allzu detaillierte Sicht des nackten Körpers zu verdecken. Dieses Vorgehen konnte bei den letzten Restaurierungen an den erwähnten Fresken gut nachvollzogen werden. Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer erhoben Aktteilstudien (z.B. Hände) zu eigenständigen Kunstwerken.

Im 19. Jahrhundert wurde die Aktabbildung von der Einschränkung auf religiöse, mythologische oder historische Motive befreit. Dies zeigt sich sehr deutlich in der Werken der französischen Impressionisten wie Renoir, Manet, Degas, die Menschen in ganz normalen Situationen (oftmal in der Natur) darstellten und den Details ihrer Körpersprache nachspürten. Von den Einschränkungen befreit, entwickelte sich der Akt vielfältig in allen Künsten. Dabei beschränkt sich der Akt nicht nur auf die Darstellung des menschlichen Körpers. Die Abbildung des menschlichen Körpers ermöglicht dem Kunstschaffenden die Innere Welt des Individuums auszudrücken: Emotionen, Gefühle, Träume, Ängste und Hoffnungen. Kaum ein anderes Motiv als der menschliche Körper eignet sich so sehr, diese abstrakten Begriffe durch die Kunst zu kommunizieren. Deshalb bleibt die Auseinandersetzung mit dem Akt eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.

Der Akt verliert bis heute und in Zukunft nie an Brisanz und Aktualität und übt auf die Künstler eine große Anziehungskraft aus. Immer wieder gelingt es Kunstschaffenden den menschlichen Körper in einer neuen Sichtweise darzustellen. Bis heute loten Kunstschaffende die Grenze des Erlaubten aus und schaffen Kunstwerke, die anfänglich auf Ablehnung stoßen.

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Aktfotografie: Als Aktfotografie bezeichnet man ein Genre der künstlerischen Fotografie, dessen Thema die Darstellung des nackten (Vollakt) oder teilweise nackten (Halbakt) menschlichen Körpers ist. Die Bestimmung des ästhetischen Wertes einer Aktfotografie und die Abgrenzung der Aktfotografie von der erotischen Fotografie ist intersubjektiv nur schwer zu leisten, darüber hinaus gibt es zahlreiche Überschneidungen mit der Pornografie; Aktfotografie und erotische Fotografie stehen immer im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Freiheit, Ästhetik, Kitsch, Provokation und dem Verstoß gegen die „guten Sitten“ oder die Sexualmoral.

Auch das Zeigen primärer Geschlechtsmerkmale ist mittlerweile nicht mehr völlig tabu. Im Gegensatz zur Pornografie verfolgt die Aktfotografie nicht das Ziel, den Betrachter zu erregen. Das schließt natürlich nicht aus, dass sie dennoch in dieser Absicht konsumiert wird.


Akt mit Amphore, um 1900Die Aktfotografie gilt, neben der Porträtfotografie, als hohe Schule der Fotografie; neben technischen Fertigkeiten und einem gekonnten Umgang mit dem Licht als Gestaltungsmittel muss der Aktfotograf auch kommunikative Fähigkeiten mitbringen und eine positive Beziehung zu seinem Modell aufbauen können. Üblicherweise wird zwischen Fotograf und Model ein Modelvertrag abgeschlossen, in dem neben Honorar Veröffentlichungsrechte und Anderes geregelt werden

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Bodypainting: siehe Artikel Körperbemalung
Dessous: Dessous steht im deutschen Sprachgebrauch für Damenunterwäsche. Während beim Begriff Unterwäsche die praktisch-alltägliche Bedeutung im Vordergrund steht, wird mit Dessous gewöhnlich ein erotischer Aspekt assoziiert. Französisch bedeutet es „unterhalb“ und geht über das Wort Unterwäsche hinaus, da es die Kleidung unter der Oberbekleidung umfasst.

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Erotik: Die Erotik (griech. έρως, eros „Liebe“) bezeichnet ursprünglich die sinnlich-geistige Zuneigung, die man einem anderen Menschen entgegenbringt. Sie wird von Sex und Liebe insofern unterschieden, dass Sex die trieb- und körpergesteuerte, Liebe die emotional-seelische und die Erotik die psychologisch-geistige Anziehung zu einer anderen Person verkörpern.

Heutzutage wird das Wort „Erotik“ in der Umgangssprache meist gleichwertig mit den Begriffen „Sex“ und „Liebe“ verwendet. Insbesondere im kommerziellen Umfeld wird es oftmals als Synonym zu „Geschlechtsverkehr“ und „pornografischer Darstellung“ gebraucht (vgl. die Bezeichnung „Eros-Center“).

Von der Erotik im engeren Sinne wird die Pornografie unterschieden. Anders als die Erotik zielt sie nicht auf die fantasievolle sexuelle Erregung und damit auf die potenzielle und langfristige Umwerbung und Eroberung des Partners als ganzheitliche Person, sondern direkt auf sofortige schnörkellose Befriedigung des puren Triebs.

Einigen Ansichten zufolge, spiele sich rein erotische Zuneigung („platonische Liebe“) hauptsächlich im Kopf ab. Das sog. "Grooming" hingegen - ein Begriff der ethologischen Primatenforschung - bezeichnet die konkrete gegenseitige Körperpflege, welche vom Sexualverhalten (Instinkt u.a. im Dienste der Vermehrung) eindeutig verschieden sei. Es wird vorgeschlagen, die Begriffe Erotik und Sexualität in diesem Sinne wissenschaftlich differenziert aufzufassen, und die "Liebe" dem Sozialinstinkt zuzuordnen.

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Erotische Fotografie: Als erotische Fotografie bezeichnet man ein fotografisches Genre, das stilistisch zwischen Aktfotografie und Pornografie angesiedelt ist.

Zur erotischen Fotografie gehört die Darstellung des mehr oder weniger nackten menschlichen Körpers in einem sexuellen Bezug. Die Unterscheidung zur Pornografie ist subjektiv; diese steht stets im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Freiheit, Ästhetik, Kitsch, Provokation und dem Verstoß gegen "die guten Sitten".

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Fetish: (Sexueller) Fetischismus (zusammengesetzt aus „sexuell“, von lat. sexus, „Geschlecht“, und „Fetischismus“, von lat. facere, „machen“, und pt. feitiço, „Zauber“, „Wahn“), ist eine Paraphilie, bei der ein unbelebter Gegenstand oder ein Körperteil Objekt sexueller Begierde ist. Der Begriff leitet sich ab von Fetischismus, dem Glaube, dass Gegenstände übernatürliche Kräfte haben können, und wurde 1887 von dem Psychologen Alfred Binet eingeführt[1]. Das Objekt der Begierde nennt man Fetisch.

In Fachkreisen unterscheidet man partiellen Fetischismus, bei dem der Fetisch die sexuelle Erregung nur erleichtert, von komplettem Fetischismus, bei dem ohne Fetisch kein Orgasmus erreicht werden kann. Sexueller Fetischismus wird abgegrenzt von transvestitischem Fetischismus.

Obwohl viele Menschen bestimmte Körperteile, Kleidung oder ähnliches bevorzugen, spricht man erst ab einem gewissen Grad der Fixierung von Fetischismus. Viele betrachten sexuellen Fetischismus als Perversion und treten ihm mit Unverständnis oder sogar Abscheu gegenüber. Über Fetischisten grassieren zahlreiche Vorurteile.

Allgemein gilt sexueller Fetischismus nicht als Krankheit. Steigert sich die Fixierung auf den Fetisch jedoch so sehr, dass das Interesse an anderen Sexualpraktiken gänzlich erlischt oder der Fetischist darunter leidet, so kann Fetischismus als Psychische Störung behandelt werden. Fetischismus kann mit dem ICD-Schlüssel F65.0 diagnostiziert werden.

Es gibt verschiedene Theorien, die versuchen zu erklären, wie ein sexueller Fetisch entsteht. Nach heutigem Kenntnisstand ist es nicht möglich, diese sexuelle Vorliebe zu beseitigen oder auf ein anderes Objekt umzulenken.

Fetische
Prinzipiell kann jeder Gegenstand oder Körperteil ein Fetisch sein, bestimmte Objekte tauchen jedoch gehäuft als Fetisch auf. Fetische sind immer sehr individuell ausgeprägt. Selbst wenn zwei Fetischisten denselben Gegenstand oder Körperteil bevorzugen, bedeutet das noch nicht, dass sie von denselben Objekten erregt werden oder die Neigung des anderen nachvollziehen können. Nur wenn ein Gegenstand die vom Fetischisten bevorzugte äußere Erscheinung hat, wirkt er tatsächlich als sexueller Fetisch. So mögen auf den einen Sockenfetischisten nur weiße Tennissocken wirken, während sich ein anderer nur von grauen Kniestrümpfen in den Bann gezogen fühlt. Mehrfach-Fetische, insbesondere Kombinationen aus Körperteil und Kleidungsstück, sind nicht ungewöhnlich.

Viele Fetischgegenstände sind untrennbar mit ihrer Anwendung verbunden. Kleider etwa wirken meist nur dann erotisierend, wenn sie am fremden Körper betrachtet oder am eigenen getragen werden. Häufig scheinen Fetische ihre sexuelle Anziehungskraft erst dadurch zu erhalten, dass sie mit einem bestimmten Szenario oder Image in Verbindung gebracht werden. Dabei übertragen sich Eigenschaften der Umgebung auf den Gegenstand selbst. Beispielsweise nimmt man an, dass Schuluniformen und kleine Brüste vor allem deshalb zum Fetisch werden, weil sie mit jungen Mädchen in Verbindung gebracht werden.

Fetische können sich im Laufe der Zeit verändern. Dabei wird entweder der vorhandene Fetisch durch einen anderen ersetzt oder es kommen weitere Fetische hinzu; ein dauerhafter Rückgang des Fetischismus ohne äußere Enflüsse kommt in aller Regel nicht vor. Gelegentlich können äußere Ursachen für eine solche Änderung benannt werden, im Allgemeinen ist jedoch nicht absehbar, wie, wann und warum sich ein Fetisch ändert. Ähnlich wie beim Sadismus besteht hier die Gefahr, dass sich der Fetischismus im Laufe der Zeit immer mehr steigert, bis hin zu einem krankhaften Niveau.

Einige kategorisieren Fetische danach, ob sie wegen ihrer Form oder wegen ihres Materials ansprechend wirken[2], hier werden Fetische stattdessen in Körperteile und Gegenstände aufgeteilt.

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Hardcore: Hardcore (von engl. hard core ‘harter Kern‘) bezeichnet im Allgemeinen extreme bzw. aggressive, von der Normalität abweichende, Varianten bestimmter Dinge oder Tätigkeiten. Besondere Bedeutungen hat der Begriff Hardcore im Zusammenhang mit Pornografie (siehe Pornografie).
Im Normalfall handelt es sich hier um einen Dreh mit einen Partner/in bei eindeutig sexuellen Vorgängen. Teilweise brutal oder/und tabulos.

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Indoor: Aufnahmen die innerhalb von Gebäuden oder Räumen gemacht werden bezeichnet man auch als Indoor-Aufnahmen
Körperbemalung: Körperbemalung (englisch body painting) ist eine Form von Körperkunst. Dabei wird Farbe direkt auf die Haut aufgetragen. Die Körperbemalung hält sich ein paar Stunden bis zu mehreren Wochen (bei Henna-Tattoos) ist jedoch, im Gegensatz zum Tattoo nicht permanent.

Geschichte der Körperbemalung [Bearbeiten]

Ursprünge
Das Bemalen des Körpers mit farbigen Materialien gibt es in der Menschheitsgeschichte schon seit Urzeiten. Womit schmückten sich aber diese Menschen und welche Farben verwendeten sie? Es waren ganz einfach die Farben, die es überall gab. Die Steinzeitmenschen malten mit Erdfarben. Mit Ocker, dem schwarzen Manganoxid oder mit der Holzkohle. Sie malten mit Tierhaaren, die sie an Stöcke banden oder sie trugen die Farben gleich mit der Hand auf.

Gewonnen wurden diese natürlichen Pigmente aus farbigen Erden. Diese Pulver vermischte man mit einem Bindemittel wie z.B. Wasser und pflanzliche Öle oder tierischen Fetten. Übrigens weiß man das alles, aus Funden in Höhlen wie die „Grotte Chauvet“ in Südfrankreich, die zu den bedeutendsten „Bilderhöhlen“ der Welt zählt.

Die größte Bedeutung besaß die Körperbemalung bei den Indianern. Die Bemalung galt als Maßstab für die Wertschätzung innerhalb der Gruppe. Sie gab Auskunft über die Verdienste eines Mannes bei der Jagd und im Krieg. Die Farbe Rot galt als Farbe des Krieges und symbolisierte den Erfolg, während die Farbe Blau (z. B. bei den Cherokee) Niederlage und Schwierigkeiten verkörperte.

Bei den Ureinwohnern in Papua-Neuguinea wurden das Gesicht und der Körper zu besonderen festlichen Anlässen wie Initiationsfeiern, Totenfeste, Jagdzüge oder Heilungszeremonien bemalt. Die Bemalung war zugleich ästhetischer als auch Ausdruck der sozialen Stellung eines Stammesmitgliedes.

Der Farbe Rot schrieb man bei den Stämmen Afrikas ebenfalls Heilwirkung zu. Die jungen Männer und Frauen trugen bei den Initiationsfeiern die Farbe weiß, welche sie aus Lehm, Mehl, Kaolin oder zerkleinerten Muscheln herstellten, als Symbol für Reinheit.

Die möglichen Bedeutungen dieser Zeichen waren oder sind immer noch:

• Schmuck des Körpers • Schutz vor äußeren Einflüssen, Dämonen und Magie • Schutz des Körpers vor Insekten • medizinisch-hygienischen Zwecke • Tarnung • Trauer • Kriegsbemalung • Kennzeichnung


Islam

Die Form des halbpermanenten Bemalens des Körpers mit Henna hat ihren Ursprung in Nordafrika und dem Nahen Osten. Sie verbreitete sich mit den islamischen Eroberungen über Indien und Südostasien bis nach Indonesien.


Westliche Welt

In der westlichen Welt entwickelte sich bei Zirkuskünstlern eine besondere Form der Körperbemalung, die bekannteste Form dürfte dabei der Clown sein.

In den 1960ern kam es in der modernen westlichen Welt zu einem Wiederaufleben der Körperbemalung (Bodyart: Der Körper wird als Medium oder Kunstobjekt angesehen, unterstützt von der Liberalisierung und der Freizügigkeit der damaligen Bewegung.(siehe Hippie). Es gibt jedoch bis heute eine gesellschaftliche Diskussion, ob es sich bei der Körperbemalung um eine Kunstform handelt.

Heute werden Körperbemalungen besonders bei Fußballspielen oder Rave-Veranstaltungen getragen, daneben ist es auch weit verbreitet, dass sich Kinder auf Festen und Geburtstagen das Gesicht bemalen. Seit den 1990ern ist, besonders bei Jugendlichen der westlichen Welt, das Henna-Tattoo in Mode.

Am 12. Oktober 2001 gründete Alex Barendregt in Österreich die Europäische Bodypaintervereinigung ebpa (European Body Painting Association). Aufgrund der inzwischen internationalen Beteiligung von Bodypaintern benannte sich die ebpa 2004 in World Body Painting Association (wbpa) um. Diese veranstaltet auch die Weltmeisterschaft der Körper- und Gesichtsbemalung in Österreich. Es gibt unter dem Patronat der wbpa auch Weltweit immer mehr ähnliche Veranstaltungen zum Thema.


Neuseeland

Bei den Maori in Neuseeland zeichneten die Männer die Linien und Falten der Gesichter nach.


Japan

Körperbemalung spielt auch in Japan eine Rolle, wo sich die Kabuki-Schauspieler schminken.


Techniken

Es existieren mehrere Arten von Bodypaintingtechniken. Neu in der Szene findet die Airbrush Verwendung. Sie findet immer mehr Anhänger, denn gerade auf dem ungewöhnlichem Untergrund des menschlichen Körpers setzt die Airbrush neue Akzente und ist sehr leicht aufzutragen. Mit Fett- oder Cremeschminken - "Supracolor" - behält die Haut ihre Geschmeidigkeit und glänzt. Außerdem haften sie gut, was beim Abschminken wieder Nachteile mit sich bringt. Abgepudert wird sie sogar wischfest und erscheint matt. Die Nasschminke oder Aquacolor ist unter Laien die gängigste Art für erste Versuche mit Körperbemalung. Außerdem ist sie für die Models wieder einfach durch Duschen zu entfernen. Der Nachteil dabei ist, dass die Farbe beim trocknen leicht rissig wird, und nicht so gut deckt.

Dem allgemeinem Misstrauen, ob die Farben der Haut schaden, steht die Tatsache gegenüber, dass z. B. Lidschatten wesentlich unverträglicher sein kann. Auch die These, man könnte daran sterben, am ganzen Körper bemalt zu sein, wurde widerlegt, denn die Farben sind atmungsaktiv und eigentlich nur wie Pigmentierte Hautcremes aufgebaut.

Der Farbauftrag erfolgt mit Hilfe von speziellen Schwämmchen und (Luft-)Pinseln. Außerdem existieren noch zahlreiche Special Effects, wie zum Beispiel Glitter, UV-leuchtende Schminke, Mastix - zur plastischen Veränderung -, "Dermatographen", das sind Kajalähnliche Stifte zum Vorzeichnen und der "Stoppelschwamm" - ein Schwamm zur Illusionsschaffung von Fell oder Struktur.

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Lingerie: Fotografie von Dessous (siehe Dessous), im Normalfall handelt es sich hier um Aufnahmen des ganzen Körpers.
Location: Location (engl. Stelle, Örtlichkeit, Lageort) ist der heute gängige Ausdruck im Medien-Business für einen Drehort oder Schauplatz für Events, Filme, Fotos, Serien oder Werbung. Locations werden von Location-Scouts für Filmproduktionen entdeckt, und von den jeweiligen Besitzern vermarktet. Locations im öffentlichem Raum vermitteln auch Städte und Kommunen.

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NIP: siehe Artikel "nude in public"
nude in public: Nude in Public (en. für Nackt in der Öffentlichkeit), häufig auch NIP abgekürzt, auch bekannt als "Blitzen" oder "Freiziehen". ist eine besondere Variante des Exhibitionismus, bei der das unvorhergesehene, spontane Zurschaustellen von primären oder sekundären Geschlechtsteilen in der Öffentlichkeit im Vordergrund steht.

Jugendkultur
Das "Freiziehen" oder "Blitzen" ist zu einem Teil der Jugendkultur geworden und eine gängige Erscheinung vor Partyfotografen in Diskotheken, Nachtlokalen oder Konzerten, meistens verbunden mit einem gehörigen Alkoholpegel, wenn nicht sogar kollektiven Massenbesäufnissen wie während des Spring Breaks in Florida oder des Testicle Festivals in Montana.


Politisches Signal

Anti-Kriegs-Demonstration in Washington, D.C.Einen Bezug zu NIP haben auch Protestaktionen, bei denen die Demonstranten, meistens mit Transparenten ausgestattet, besondere Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen, in dem sie sich unbekleidet in großen Menschenansammlungen bewegen. Bekannt sind zum Beispiel Demonstrationen gegen das Tragen von Pelzen, bei denen die Teilnehmer mit ihrer Nacktheit neben der erhöhten Aufmerksamkeit auch einen Bezug zwischen nackter Haut und dem Pelz herstellen.


Sexualpraktik
Die Pornoindustrie verwendet diese Phrase, die sich inzwischen allgemein für das Nacktsein an öffentlich zugänglichen Orten, an denen es unüblich ist unbekleidet zu sein, durchgesetzt hat. Im Gegensatz zum klassischen Exhibitionismus wird bei Nude in Public besonderer Wert darauf gelegt, dass möglichst viele nichts ahnende Zuschauer vorhanden sind oder sein können. Daher werden Orte mit üblicherweise hohem Publikumsverkehr, wie zum Beispiel Fußgängerzonen, Straßen, Kaufhäuser, Supermärkte und Parks bevorzugt.
Neben bezahlten Pornodarstellern gibt es auch Menschen, die gerne provozieren, indem sie sich nackt vor Menschen zeigen. Sie erfreuen sich dabei an den Reaktionen der anderen und mögen den Reiz des ungewöhnlichen, gesellschaftlich anstößigen Verhaltens. Viele ziehen daraus eine Bestätigung für sich, da sie den Mut dazu aufbringen, oder für ihren Körper, da er die Blicke anderer auf sich zieht.
Eine extreme Form von Nude in Public sind sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit, bei denen bewusst in Kauf genommen oder sogar gewünscht wird, dass Zuschauer vorhanden sind. Während in Pornofilmen meistens Statisten engagiert werden, können im privaten Bereich auch unwissende Personen Augenzeuge sexueller Handlungen werden. Die Sexualpraktik steht dabei meistens in Zusammenhang mit dem ausgewählten Ort. Je öffentlicher die Umgebung und ungewöhnlicher Sex dort ist, desto eingeschränkter sind die angewendeten Praktiken. Auf der Straße werden Praktiken wie der Hand- oder Blowjob bevorzugt, während es am Strand zu Geschlechtsverkehr kommen kann.


Das Ausüben dieser Sexualpraktik ist in Deutschland sowie in vielen anderen Ländern strafbar.



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Outdoor: Aufnahmen die im freien, in der Natur gemacht werden bezeichnet man als Outdoor-Aufnahmen
Pornografie: Pornografie ist die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität und des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont werden. Darstellungsformen der Pornografie sind hauptsächlich pornografische Schriften, Tonträger, Bilder und Pornofilme.

Das aus dem Altgriechischen abgeleitete Kunstwort Pornografie bedeutet wörtlich unzüchtige Darstellung; von griechisch πόρνη (pórne) = Dirne, πορνος (pornos) = Hurer, auch Unzüchtiger, πορνηεία (porneía) = Unzucht und altgriechisch γραφειν (graphein) = malen, schreiben, beschreiben.

Geschichte

Gott Jupiter und Göttin Juno, von Agostino Carracci (1557–1602)„Pornografische“ Darstellungen, auch explizite der Geschlechtsorgane, sind keine Erfindung des 20. Jahrhunderts, sondern reichen bis in vorantike Zeiten zurück. Auf Wandbildern im alten Rom und auf antiken griechischen Vasen finden sich derartige Motive. Auch in anderen Teilen der Welt haben ähnliche Darstellungen eine lange Tradition, ein Beispiel ist die Keramik der Mochica im antiken Peru. Seit der Renaissancezeit und vor allem im 18. Jahrhundert wurden „pornografische“ Darstellungen in Form von Kupferstichen verbreitet. Die subjektive Auffassung, was als Pornografie gilt, hat sich seit der Renaissance im Übergang der Stil-Epochen nicht unerheblich verändert, ebenso die Konvention, was noch sittlich und ästhetisch als darstellbar gerechtfertigt erscheint.

Nach der Erfindung der Fotografie im 19. Jahrhundert gab es Fotos mit pornografischen Motiven. Ihre Legalisierung fand in Deutschland erst nach dem Zweiten Weltkrieg statt.

„Softpornos“, Erotikfilme und Sexfilme
Der häufig und gerne verwendete Begriff „Softporno“ ist nicht exakt definiert. In der Regel bezeichnet dieses Wort das, was man weitgehend unter den Erotikfilmen mit einer relativ anspruchsvollen Handlung (z. B. die meisten Filme des italienischen Regisseurs Tinto Brass, die zu Soft-Versionen geschnittenen Josefine Mutzenbacher-Pornofilme bzw. die soften Mutzenbacher-Filme mit Christine Schuberth, die Folgen der Emanuela- bzw. Emmanuelle-Reihe usw.) versteht. Gemeint ist mit dem Synonym selbst zumeist nur der Unterschied zu Hardcorefilmen bzw. Pornos, die in der Regel ja auch alle gesetzlich erlaubten Formen des Geschlechtsverkehrs zeigen. Für erotische Filme, die nicht zu den Pornos zählen, gelten jedoch ganz bestimmte strenge Richtlinien. So werden der erigierte Penis und die geöffnete Vagina (bis auf ganz wenige Ausnahmen, z. B. im Film Romance XXX) fast nie direkt gezeigt. „Softpornos“ oder Erotikfilme fallen deswegen auch nicht unter die Pornografie im Sinne des Gesetzes, wodurch sich der Begriff „Softporno“ selbst ad absurdum führt.

Der Sexfilm (der ebenfalls oft als „Softporno“ bezeichnet wird) ist eine Film-Gattung, bei der hauptsächlich sexuelle Handlungen dargestellt werden; im Gegensatz zum Hardcorefilm bzw. Porno wird der Geschlechtsakt jedoch nur simuliert und die Geschlechtsteile werden nicht in erregtem bzw. geöffnetem Zustand gezeigt. Sexfilme (einige davon werden auch bevorzugt als „Sex-Klamotte“ bezeichnet), die zumeist als die weniger anspruchsvolle Art des Erotikfilms angesehen werden (Beispiele: Unterm Dirndl wird gejodelt, Beim Jodeln juckt die Lederhose, die erst in den 1980ern gedrehten Folgen der Filmreihe Eis am Stiel usw.), dürfen daher z. B. in Deutschland im frei zugänglichen Fernsehen ausgestrahlt werden, allerdings erst zu einem von den Landesmedienanstalten festgesetzten Zeitpunkt (in der Regel von 23.00 bis 3.00 Uhr). Trotzdem sind sie relativ häufig mit der Altersfreigabe FSK „ab 16 Jahren“ klassifiziert.


Hardcore- bzw. Pornofilme
Unter Hardcore bzw. Porno wird eine explizite Darstellung sexueller Aktivitäten verstanden, wobei die Geschlechtsorgane während des Geschlechtsverkehrs in aller Offenheit dargestellt werden. Hardcore bzw. Pornografie ist jedoch nicht mit harter Pornografie (siehe weiter unten) zu verwechseln!

Thematisch folgen viele der für ein heterosexuelles Publikum geschaffenen Hardcore-Produktionen einem im Lauf der Pornofilm-Geschichte entstandenen Standardplot mit Oralverkehr, Vaginalverkehr in verschiedenen Stellungen und fast immer einer abschließenden Ejakulation auf den Körper, ins Gesicht oder in den Mund einer weiblichen Akteurin; dies wiederholt sich meist mehrmals pro Film, mit jeweils verschiedenen Akteuren. Dazu kommen als Varianten häufig Analverkehr und lesbisch-sexuelle Handlungen. Um die meisten Szenen ist eine kurze Handlung gestrickt – fast immer hat diese jedoch nur eine Alibifunktion und man geht schnell zur eigentlichen Pornografie über. Pornos mit entsprechender Handlung nennt man auch Feature-Filme.

Filme mit durchgehender Handlung sind keine Ausnahme, allerdings auch nicht die Regel. Manche Filme erwecken den Anschein, es handele sich dabei um bei Castings entstandenes Bildmaterial. Auch andere Möglichkeiten, scheinbar Dokumentarisches zu zeigen, werden häufig genutzt (etwa auf der Straße angesprochene und angeblich zu einer Pornoszene überredete Personen; angebliche Szenen von Partys im Studentenmilieu; angeblich inzestuöse Familienbeziehungen; angebliche Orgien aus dem Backstage-Bereich von Rockkonzerten usw.). Kurze Episoden mit ausschließlich pornografischen Darstellungen ohne jede Rahmenhandlung werden als Gonzo bezeichnet.

Die gewöhnlichen Hardcore- bzw. Pornofilme werden zumeist eher für männliche als für weibliche Konsumenten produziert. Es gibt sie als Film auf Video (DVD, VHS-Kassette usw.), z. B. in Programmkinos, Peepshow-Kabinen von Sexshops und für zu Hause. Vor allem über das Internet, aber auch über Pornohefte, Bücher, Zeitschriften, Fotos, Computeranimationen sowie Audiokassetten wird diese Art der Pornografie verbreitet. Der Telefonsex (z. B. animierende Gespräche mit „Hostessen“) hat inzwischen ebenfalls einen starken Anteil am Pornokonsum.

Hardcore- bzw. Pornoproduktionen sind heute ein medienübergreifendes Kulturphänomen mit sprunghaft steigender Verbreitung. Eine Fallstudie zum heutigen Hardcore bzw. Porno ergab mit mindestens 20 Hauptkategorien und zahlreichen Untergruppierungen eine Vielfalt an dominanten Motiven. Gängige Vorurteile zum Pornokonsum (Beispiele: nur relativ wenige Menschen würden überhaupt Pornos konsumieren; Pornos würden einzig von Männern, insbesondere älteren Männern, konsumiert; Pornos seien auf die unteren sozialen Schichten beschränkt; Frauen würden durch Pornos nicht stimuliert und sie grundsätzlich ablehnen) sind nach modernen Erkenntnissen ausnahmslos falsch.

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portrait: siehe "Porträt"
Porträt: Ein Porträt (auch Portrait; v. frz. portrait) ist ein Gemälde, eine Fotografie, eine Plastik oder eine andere künstlerische Darstellung einer Person. Die Absicht eines Porträts ist, neben der Darstellung körperlicher Ähnlichkeit auch das Wesen, bzw. die Persönlichkeit der porträtierten Person zum Ausdruck zu bringen.

Eines der berühmtesten Porträts der Welt ist das der Mona Lisa.


Frühe Beispiele von Porträtmalerei sind die sogenannten Mumienporträts aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert. Im nachantiken Europa tauchen Porträts Mitte des 14. Jahrhunderts auf, das älteste ist das Seitenporträt König Johanns des Guten, das als Gegenstück das Porträt seiner Frau Johanna hat. Das älteste Frontalporträt ist das von Herzog Rudolf IV. von Österreich.

Das Porträt eines Künstlers von sich selbst bzw. seinem eigenen Bild ist das Selbstporträt. Selbstporträts zählen zu den berühmtesten Werken zahlreicher Künstler. Das St.-Annen Museum in Lübeck verfügt seit kurzem über eine der größten Sammlungen von Selbstporträts der Moderne in Deutschland. Weltweite Verbreitung hat die Porträtfotografie erlangt. In der Politik wird das Porträt eines Regierungschefs oft als staatliches Symbol gebraucht, es ziert öffentliche Gebäude, Banknoten oder auch Briefmarken. (siehe Personenkult.)

Einer der bekanntesten und produktivsten Porträtzeichner des 20. Jahrhunderts war der deutsche Pressezeichner Emil Stumpp.

In der Literatur bezeichnet der Ausdruck Porträt (oder Portrait) die literarische Darstellung einer Person oder eines Gegenstandes. Ein literarisches Porträt gibt oftmals einen tiefen Einblick, und bietet eine differenzierte und umfassende Darstellung. Wichtige literarische Porträtisten sind u. a. Elias Canetti oder W.G. Sebald.

In Anlehnung daran gibt es auch musikalische Porträts, z. B. Duke Ellingtons Portrait of Mahalia Jackson.

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Sedcard: Sedcard bezeichnet – vor allem im deutschen Sprachraum – eine Bewerbungsunterlage für Models und Schauspieler bei Agenturen, Magazinen oder Fotografen. Die international gebräuchliche Bezeichnung lautet Comp-Card (von Englisch composite, „zusammengesetzt“).

Sie besteht in der Regel aus einer beidseitig bunt bedruckten Karte im Format DIN A5 oder US-Statement/Half mit aussagekräftigen Fotos, sowie den wichtigsten Daten über das Modell und einem Adressaufkleber der Agentur.

Der Begriff geht auf den Engländer Sebastian Sed zurück, der zusammen mit Dorothea Parker Geschäftsführer der Modelagentur Parker-Sed war; diese war in den 1960er Jahren mit Büros unter anderem in Hamburg und New York City als eine der ersten international tätig.

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TFP: TFP siehe "time for print"
time for print: Die Bezeichnung time for prints (englisch, kurz: tfp) steht in der Fotografie für eine Vereinbarung zwischen Fotomodell (das Zeit investiert) und Fotograf (der dafür Abzüge herstellt), dass ein Shooting ohne geldliche Gegenleistung stattfindet. Beide Parteien verzichten dementsprechend auf ihr jeweiliges Honorar.


Einsatzgebiete
Shootings auf TFP-Basis finden sowohl auf Amateurebene als auch im professionellen Bereich statt. Häufig finden Shootings auf TFP-Basis in experimentellen Shootings Anwendung, die weniger auf die kommerzielle Auswertung der späteren Bilder abzielt, als dass sie das handwerkliche Geschick und ästhetische Gespür des Fotografen und die Ausstrahlung des Models wiederspiegeln sollen.

Bilder aus einem TFP-Shooting dienen somit primär der Eigenwerbung für Model und Fotograf.

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